Sehenswürdigkeiten

Festung Hohensalzburg

Die Festung Hohensalzburg wurde im Jahr 1077 von Erzbischof Gebhard erbaut. Sie ist die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas.

Die über 900 Jahre alte Burg wurde ursprünglich zum Schutz der Erzbischöfe erbaut. Außerdem diente die Festung als Kaserne und Gefängnis. Das heutige Erscheinungsbild verlieh ihr Erzbischof Leonhard von Keutschach. Besonders sehenswert sind das Festungsmuseum und die mittelalterlichen Fürstenzimmer. Das Innere der Festung wurde prächtig gestaltet: herrliche gotische Schnitzereien, ornamentale Malerei und goldene Verzierungen zeugen noch heute vom Reichtum der Fürsterzbischöfe.

Building work on Hohensalzburg Fortress was initiated by Archbishop Gebhard in 1077. It is the largest completely preserved castle in central Europe.

 

Mozarts Geburtshaus

Im „Hagenauer Haus“ in der Getreidegasse Nr. 9 wurde am 27. Januar 1756 Salzburgs Wunderknabe geboren – Wolfgang Amadeus Mozart. Gemeinsam mit seiner Schwester „Nannerl“ und den Eltern lebte er in diesem Haus bis zum Jahr 1773. Heute befindet sich in Mozarts Geburtshaus ein Museum, das ganzjährig geöffnet ist.

Insgesamt 26 Jahre lang – von 1747 bis 1773 – lebten Leopold und Anna Maria Mozart im dritten Stock des „Hagenauer Hauses“ in der Getreidegasse Nummer 9. Das Haus ist benannt nach seinem Eigentümer und Freund der Mozarts, dem Handelsherrn und Spezereiwarenhändler Johann Lorenz Hagenauer. Am 27. Januar 1756 wurde dort auch der heute so weltberühmte Sohn Wolfang Amadeus Mozart geboren.

 

Museum in Mozarts Geburtshaus in der Getreidegasse

Im Jahr 1880 errichtete die Internationale Mozart-Stiftung erstmals ein Museum in Mozarts Geburtshaus. Dieses wurde in den letzten Jahrzehnten systematisch um- und ausgebaut. Somit wurde es zu einer kulturellen Begegnungsstätte, die alljährlich tausende Besucher aus aller Welt nach Salzburg zieht. Nicht ohne Grund ist Mozarts Geburtshaus eines der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs.

 

Mozart-Wohnhaus

Nachdem der Familie Mozart, die Wohnung im Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart, zu klein wurde, übersiedelte die ganze Familie 1773 ins Tanzmeisterhaus am damaligen Hannibalplatz.

Heute beherbergt das Haus ein Museum, dass die Stationen der Familie Mozart zeigt und ist unter dem Namen „Mozart Wohnhaus“ bekannt. Auch den Hannibalplatz kennt heute niemand mehr. Vielmehr den Markartplatz.

 

Neue vier Wände für Familie Mozart

Die neue geräumige Wohnung bot ausreichend Platz für Begegnungen mit Freunden und Musikern. Von 1773 bis 1787 wurden in diesem Haus von der Familie Mozart 232 uns bekannte Briefe geschrieben, insgesamt 215 kamen hier an. Viele Briefe sind verschollen bzw. nicht mehr vorhanden.

1778 starb Mozarts Mutter in Paris, 1784 heiratete Mozarts Schwester Nannerl nach St. Gilgen. Leopold bewohnte die geräumige Wohnung nun allein. Am 25. Juli 1785 kam sein Enkel Leopold Alois Pantaleon hier zur Welt und wurde der Obhut des Großvaters überlassen. Nach Leopold Mozarts Tod am 28. Mai 1787 hatte das Haus mehrere Besitzer.

 

Die Geschichte des Tanzmeisterhauses

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Haus im Jahr 1617. Bis 1685 bestand es aus zwei Häusern. 1711 erhielt Lorenz Spöckner die Erlaubnis, in diesem Haus Tanzstunden für Adelige abzuhalten. Laut “Seelenbeschreibung” (heute: Volkszählung) von 1713 wird das Haus jetzt “Tanzmeisterhaus” genannt. Dem hochfürstlichen Tanzmeister und “ante camera”-Kammerdiener, Franz Karl Gottlieb Spöckner, dem Sohn des Lorenz, wurde am 9. September 1739 das Haus übergeben. Damals spielte ein Tanzmeister keine geringe Rolle: Er lehrte nicht nur Tanz, sondern er bereitete die jungen Adeligen auch auf das Hofleben vor und kannte sich im schwierigen Hofzeremoniell aus.

Als die Eltern Wolfgang Amadeus Mozarts am 15. November 1747 heirateten war Franz Gottlieb Spöckner einer der Trauzeugen. Als Speckner im Alter von 62 Jahre starb erbte seine Base Maria Anna Raab das Haus. Die Bälle im Tanzmeisterhaus nahmen ein Ende – und Maria Anna Raab verlegte sich aufs Vermieten. So bezogen die Mozarts, nach ihrer dritten Reise nach Wien eine Wohnung im Tanzmeisterhaus.

 

Mozart Wohnhaus nach dem zweiten Weltkrieg

Am 16. Oktober 1944 wurde das Haus durch eine Fliegerbombe zu zwei Drittel zerstört. Der damalige Besitzer verkaufte den zerbombten Teil an die Assicurazioni Generali, die dort ein Bürohaus errichtete, das die Internationale Stiftung Mozarteum 1989 erwerben konnte. Bereits 1955 hatte die Internationale Stiftung Mozarteum den erhaltenen Teil des Tanzmeistersaales für Museumszwecke erworben. Das Bürohaus wurde am 2. Mai 1994 abgerissen und am 4. Mai begann der Wiederaufbau bzw. die Rekonstruierung nach alten Plänen. Am 26. Jänner 1996 wurde das Mozart-Wohnhaus wiedereröffnet.

In 1773, after the house in which Wolfgang Amadeus Mozart had been born became too small, the entire Mozart family moved across the river to the ‘Tanzmeisterhaus’ on the square then known as Hannibalplatz.

 

Salzburger Zoo

Der Salzburger Zoo versteht es als sein Markenzeichen, zahlreiche heimische und exotische Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum zu zeigen. Ein besonderes Anliegen des zoologischen Gartens ist es, die Schönheit der gegebenen Landschaft in Hellbrunn mit der gewohnten Lebenswelt der Tiere harmonisch zu verbinden. So wurden und werden spezifische Landschaftsräume geschaffen, die große und kleine Besucher ein ausgewogenes Verhältnis von Pflanzen- und Tierwelt erleben lassen. Aus möglichst natürlichen Materialien sind den Bedürfnissen der Tiere entsprechende “Zoolebensräume” entstanden, die es auch ermöglichen, artverwandte Tiergemeinschaften zu beobachten.

 

In der “Afrika-Savanne” tummeln sich beispielsweise Breitmaulnashörner, Antilopen und Perlhühner, andere Bereiche zeigen die Fauna Amerikas oder die Tiere im Lebensraum Eurasien (Bären und Luchse, Gämsen, Murmeltiere und Fischotter). Nicht nur Kinder werden bei einem Besuch in Hellbrunn viel Neues und Interessantes, sowohl über bestens bekannte Tiere der Heimat als auch über Lebewesen anderer Kontinente erfahren. Nehmen Sie sich die Zeit, um in Ruhe die weitläufige Zoolandschaft zu durchwandern und das Leben oft weit entfernter Welten auf sich einwirken zu lassen!
Rund 1200 Tiere – 140 Tierarten – leben auf dem 14 Hektar großen Zoogelände in naturnahen, großzügigen Freianlagen. Zoobesucher erleben einmalige Einblicke in die Tierwelten von Löwe, Jaguar, Bär und Co.! Zoo Salzburg

 

Hellbrunn

400 Jahre Hellbrunn – ein Juwel am Stadtrand Salzburgs

Genießen Sie einen Besuch in Hellbrunn im Süden von Salzburg. Diese phantastische Schlossanlage bietet sowohl im Sommer als auch im Winter pure Abwechslung.

Zwischen 1612 und 1615 ließ Fürsterzbischof Markus Sittikus dieses Lustschloss im Süden von Salzburg erbauen. Es ist somit schon über 400 Jahre alt. Der Baumeister Santino Solari setzte diesen Auftrag nach italienischem Vorbild um.

Der weitläufige Park ist eine Mischung aus teils künstlich angelegter Parklandschaft, teils naturbelassenem Biotop. Auch die Wasserspiele sind ein einzigartiges Erlebnis, das es in dieser Form nirgendwo anders gibt. Lassen Sie sich überraschen!

Die großzügigen Grünflächen rund um Hellbrunn laden zum Entspannen und Sporteln ein. Die kleinen Hellbrunn-Besucher können sich auf dem tollen Spielplatz austoben. Und große und kleine Tierfreunde können im Zoo Hellbrunn Tiere aus der ganzen Welt bestaunen.

 

Stiegl-Brauwelt

 

Die Welt des Bieres mit allen Sinnen entdecken

 

Die Welt des beliebten Gerstensaftes werden Sie wohl nirgends so anschaulich und interaktiv kennenlernen wie in der Stiegl-Brauwelt in Salzburgs ältester Privatbrauerei. Hier erwartet Sie unter anderem ein einmaliges 270° Stiegl-Braukino, der berühmte Bierturm und eine Bierverkostung.

Der Bierturm mit allen österreichischen Flaschenbieren ist nur eines der Highlights in der Stiegl-Brauwelt. Ihr bieriges Erlebnis beginnt jedoch im Braushop. Im 270° Stiegl-Braukino sehen Sie den Stiegl-Blockbuster „Die Natur des Bieres“. Durch die einzigartige Projektionstechnik sind Sie wahrlich mittendrin, anstatt nur dabei.

Die Pferde bringen das Bier

Anschließend geht es in die Hausbrauerei, wo Sie alles zu den Rohstoffen und viele interessante Fakten rund um die Welt des Bieres erfahren. Wussten Sie z.B. dass Bierbrauen bis ins 16. Jahrhundert reine Frauensache war? Oder dass bis heute zwei Pferdefuhrwerke mit jeweils zwei Pferden täglich das Stiegl-Bier zu den umliegenden Gaststätten in Salzburg ausliefern, ganz nach alter Tradition?

Der Bierturm in der Stiegl Brauwelt

Nachdem Sie den Braumeistern beim Brauen live über die Schulter sehen können, werden Sie in die Welt des Genusses entführt. Hier gibt es den Verkostungs- und Fassreifekeller zu bestaunen sowie die einmalige Möglichkeit Würze zu verkosten und Jungbier zu zwickeln.

Dann geht es endlich zum beliebtesten Fotomotiv: dem Bierturm! Den Abschluss der Tour macht das Stiegl-Museum. Anschließend können Sie sich in der Brauwelt-Gastronomie kulinarisch verwöhnen lassen.

Gut zu wissen: Gegen Voranmeldung ist es sogar möglich, einen eigenen, ganz persönlichen Sud zu brauen. Nähere Informationen erhalten Sie in der Stiegl-Brauwelt.